Kartoffelkeilchen mit Spirkel

Kartoffelkeilchen mit Spirkel
Portionen 4
Gesamtzeit
1 std
Gesamtzeit
1 std
Zutaten
  1. 2 kg rohe, geschälte Kartoffeln
  2. 600 g gekochte Pellkartoffeln
  3. 70 g Mehl
  4. 125 g fett durchwachsener Speck
  5. 1 Ei
  6. 40 g Butter
  7. 3 mittelgroße Zwiebeln
  8. Salz
Zubereitung
  1. Die rohen Kartoffeln in eine Schüssel reiben.
  2. Den Brei in ein Küchentuch geben und das überschüssige Wasser ausdrücken, so dass eine etwas bröckelige Masse bleibt.
  3. Die Pellkartoffeln abpellen, in einer Kartoffelpresse zerdrücken und mit der geriebenen Kartoffelmasse mischen.
  4. Das Mehl, das Ei und etwas Salz werden jetzt dazugegeben, und alles wird zu einem steifen Teig verarbeitet.
  5. Diesen Teig lassen wir eine halbe Stunde ruhen.
  6. Inzwischen bringen wir in einem Topf Salzwasser zum Kochen, anschließend schalten wir die Hitze herunter, so daß das Wasser siedet.
  7. Nun nehmen wir vom Kartoffelteig ein Probekeilchen und lassen dieses in dem siedenden Salzwasser etwa zehn Minuten ziehen.
  8. Ist das Keilchen zu fest, geben wir etwas Wasser an den Teig; ist er zu locker, mischen wir noch etwas mehr Mehl in den Teig.
  9. Aus dem Kartoffelteig Keilchen (längliche Stücke = Keile) - oder wenn es Ihnen bequemer erscheint auch kleine runde Klöße - formen und in dem Salzwasser garen.
  10. Wenn sie an die Oberfläche kommen, müssen sie noch 15 Minuten ziehen.
  11. Dann herausnehmen, abtropfen lassen und auf eine vorgewärmte Platte so nebeneinander anrichten, daß sie nicht zusammenkleben.
  12. Während die Keilchen garen, in einer Pfanne die Speckscheiben (am besten mit der Schwarte) - Sie können den Speck auch würfeln - so kroß braten, dass sich die Scheiben verbiegen.
  13. So muss Spirkel sein!
  14. Die Zwiebeln kleinhacken und so zeitig in die Pfanne geben, dass sie in der ausgebratenen Speckstippe noch schön braun werden.
  15. Die Zwiebel-Stippe wird über die Keilchen gegossen und der Spirkel dazugelegt.
Mein Dank
  1. für dieses Ostpreußische Rezept geht an Herrn H. Will aus Haserich im Hunsrück, der es mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.
cocotte.de https://www.cocotte.de/
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