Kurzer Nachtrag zum internationalen Weltvegantag oder Vegane Ernährung-Dritter Teil

Am 1. November war der alljährliche internationale Worl Vegan Day.

Zu diesem Thema hörte ich einen Bericht eines jungen Mannes im Radio über seine vegane Ernährung. Auch betonte er, dass er auf industriell gefertigte vegane Lebensmittel verzichtet, nur selbst hergestellt bzw. zubereitet.
Nicht nur das er sich total vegan ernährt, man kann sagen er ist ein Hardliner der auch komplett auf tierische Produkte verzichtet. Er betont, dass er die Umwelt schonen will. Den die bösen Kühe stoßen Methan aus, die armen Tiere die leiden müssen, die viele Gülle, auch das viele Futtermittel und vor allem die Düngung auf dem Feld.
In einigen Punkten gebe ich ihm auch recht. Es wird zu viel Fleisch gegessen und die Belastung durch Düngung auf den Feldern ist ein Problem.


Aber der gute Mann vergisst.

Die Kleidungstücke sind nicht nur aus „sogenannter Biobaumwolle“ sondern auch aus Polyester, der auf Erdölbasis hergestellt wird oder Elastan, ein synthetischer Stoff. Vielleicht hat er auch eine Bambus-Zahnbürste, was sagt da der Pandabär. Oder benutzt er auch vegane Feuchttücher oder für seine Kinder vegane Wegwerfwindel die die Umwelt schwer belasten, aber sie sind ja vegan. Ebenso die Frage nach den Medikamenten ohne Tierversuche, ohne tierische Stoffe. Wie sieht es mit einem Aufenthalt im Krankenhaus aus? Die Behandlungen ablehnen, weil sie nicht vegan sind? Sterben ist auch nicht vegan oder vielleicht doch?

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