Die Fertigpizza aus dem Tiefkühlfach

Nichts geht mehr ohne eine Pizza. Alle lieben Pizza. Pizza Salami, Hawai, Schinken oder „veggi“. Die Tendenz ist weiter steigend.
Laut Focus.de: „Vor zehn Jahren belief sich der Verbrauch am beliebtesten TK-Produkt auf etwa 177 000 Tonnen, jetzt auf 289 000. Das bedeutet, dass die Deutschen im vergangenen Jahr etwas mehr als 825 000 TK-Pizzen verspeist haben.“
Sie sind schnell zubereitet, sehen lecker aus, manchmal auch nicht. Sind oft auch sehr preiswert und das Praktische an Fertigpizzen, absolut zeitsparend. Kein Aufwand und die Küche bleibt sauber.

Doch beim genauen betrachten fragt man sich schon warum die Pizzen bei Im Supermarkt so preiswert sind.

Es ist eindeutig ein Massenprodukt. Keiner knetet mehr den Teig mit der Hand, keiner gibt mehr seine persönliche Note dazu. Alles vollautomatisch auf einer großen Produktionslinie wo Tausende Pizzen an einem Tag die Anlage verlassen.

Schnell produziert mit geringen Kosten.

Der Teig ist perfekt zugeschnitten, denn er muss einiges aushalten auf der langen Produktionsstrecke bis zur fertigen Pizza. Fließbandgerecht, am Ende noch knusprig, leicht und luftig. Das geht nicht ohne zahlreiche Zusatzstoffe, wie Antioxidationsmittel, Konservierungsstoffe auch Säuerungsmittel, Stabilisator, Farbstoffe, ganz wichtig, Aromen und Geschmacksverstärker, denn die Pizza muss auch „Gut“ schmecken.

Und die Zutaten?

Einige Beispiele:
Die Pizza Salami. Meist keine Salami als Belag, wäre ja sonst zu teuer. Stattdessen kostengünstiger Ersatz, sogenannte Plockwurst. Schon mal gehört?
Sie besteht aus grob entsehnten Rindfleisch, Fettgewebereichen Schweinefleisch und Fettgewebe .
Doch es geht auch noch billiger mit der Plockwurst einfach. Aus grob entsehnten Rindfleisch, Sehnenreichen Rindfleisch, Fettgewebereichen Schweinefleisch und Fettgewebe.

Pizza Schinken ist oft bzw. meistens Schinkenersatz mit 50 % Fleischanteil oder aber auch zusammengefügt aus mehreren unterschiedlichen Fleischstücken, mit verschiedenen technologischen Verfahren und Enzymen hergestelltes Formfleisch.

Auch der Käse auf Pizzen ist nicht der gute Käse aus der Käsetheke, sondern häufig Analogkäse, also aus billigen Fetten hergestellt.

Die schwarzen Oliven sind nicht die echten ausgereiften Oliven, sondern die grünen Oliven, die dann mit Eisen -II-Glucomat (E 579) oder Eisen -II- Lactat (E 585) gefärbt werden. Ihr könnt euch auf meiner E-Nummern Tabelle informieren.

Mein letztes Beispiel ist die sehr beliebte Pizza „Frutti di Mare“. Auch hier können es keine echten Meeresfrüchte sein. Surimi heißt das Zauberwort, ein Imitat.

Das sagt die Verbraucherschutzzentrale darüber:
„Die Grundsubstanz für Meeresfrüchte-Imitate ist Surimi, eine aus Fisch hergestellte Eiweißmasse. Diese wird gesalzen und unter Zugabe von Hühnereiweiß oder Stärke durch Wärme verfestigt. Der Einsatz weiterer Zutaten und Zusatzstoffe wie Würzmittel, Geschmacksverstärker, Aromen, Farbstoffe und/oder Konservierungsmittel verleiht dann zum Beispiel dem Krebsfleischimitat die rote Farbe und den typischen Geschmack. Die maschinell zu Hummerschwänzen, Langustenscheren, Krebsfleisch und Garnelen geformten Produkte sind dem Original zum Teil täuschend ähnlich. Eine eindeutige Bezeichnung ist Pflicht.“

Die Haltbarkeit bis zu 12 Monate geht nur mit Zusatzstoffe.
Alles in allem keine gesunde Ernährung zu viel Salz, zu viel Fett, auch wenn es sehr praktisch und schnell geht.

Noch einen Hinweis, einen wichtigen meine ich. Esst eure Pizza nicht aus der Schachtel. Die Kartons sind oft Altpapierkartons und enthalten Rückstände aus Druckfarben. Durch das Erhitzen der Schachtel können diese Rückstände in das Essen gelangen. Die Pizza vor dem Erwärmen aus der Schachtel nehmen, nicht darin schneiden und die übrig gebliebenen Reste nicht in der Schachtel aufbewahren.
Verzichtet ab und zu mal auf eure „gute“ Pizza. Es gibt so viele schnell gemachte Rezepte auch hier, auf dieser Webseite. Ein Pizza-Rezept findet ihr demnächst auch hier.

Gefahr für das ungeborene Kind

Wer meine letzten Artikel über vegane Ernährung gelesen hat, den dürfte eigentlich klar sein das der Einstieg in diese Ernährungsweise erhebliche gesundheitliche Risiken bergen kann. Leider hält der Trend weiter an. Man kann sagen das es „hip“ ist sich auf diese Weise zu ernähren und die vielen Printmedien und das Internet helfen dabei. Ist der Gedanke einer solchen Lebensweise überhaupt Vegan, wenn man dadurch die Pharmaindustrie und Lebensmittelindustrie befeuert, sowie die Verpackungsmittelindustrie oder das Transportwesen. Ganz zu schweigen von der Ökobilanz, denken wir dabei vor allem an Soja und den Regenwald.

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Meine Reise nach Russland und die Besonderheiten der russischen Küche Teil 2

Bei meinem Restaurantbesuchen vielen mir die Sakuska auf. Es sind eigentlich Vorspeisen und der Anfang jeden russischen Menüs. Sie sind sehr beliebt, vielseitig und werden auch gerne zwischendurch gegessen als kleiner Imbiss.

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Meine Reise nach Russland und die Besonderheiten der russischen Küche Teil 3


Dann möchte ich euch noch unbedingt erzählen, wie in Russland Schaschlik zubereitet wird. Wahlweise mit Hammel, Schweinefleisch oder Rindfleisch. Der Grill heißt „Mangal-Grill“ und ist nur für Schaschlik geeignet.

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Palmöl – Kokosfett

Wie ihr sicherlich wisst, ist Palmfett als billiger Rohstoff überall zu finden im Duschgel bis Biodiesel (Wo sich Bio schon mal widerspricht). Sehr schlimm finde ich das Palmöl auch in Babymilch und Kindersnacks zu finden ist. Es ist einfach erschreckend, wo man es überall in unseren Lebensmitteln feststellt.

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Kartoffelbeilagen

Die Zubereitungsarten von Kartoffeln die in unserer Küche vorwiegend Sättigungsbeilagen sind, ist sehr vielfältig. Nur einige möchte ich hier einmal aufzeigen, aber auch den dazugehörigen französischen Fachausdruck der Spitzengastronomie bzw. Küche. Sicherlich sind einigen von Euch diese Fachausdrücke schon auf der einen oder anderen Speisekarte begegnet.

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Kurzer Nachtrag zum internationalen Weltvegantag oder Vegane Ernährung-Dritter Teil

Am 1. November war der alljährliche internationale Worl Vegan Day.

Zu diesem Thema hörte ich einen Bericht eines jungen Mannes im Radio über seine vegane Ernährung. Auch betonte er, dass er auf industriell gefertigte vegane Lebensmittel verzichtet, nur selbst hergestellt bzw. zubereitet.

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